5 kostengünstige und schnelle Upgrades für dein Auto – KFZ Zubehör nachrüsten

Ältere Fahrzeuge sind meist nicht optimal ausgestattet und auf dem neuesten Stand der Technik. Viele Annehmlichkeiten, die in neuen Fahrzeugen oft schon vorhanden sind, lassen sich aber ganz einfach nachrüsten. Wer sich einen höheren Komfort wünscht oder das eigene Auto für einen rentablen Verkauf vorbereiten möchte, kann sein Fahrzeug mit ein paar einfachen Tricks und cleverem KFZ Zubehör kostengünstig upgraden.


1. Anhängerkupplung nachrüsten

Eine vorhandene Anhängerkupplung ist für viele Fahrer ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Autos. Wer einen Anhänger, Pferdetransporter, Wohnwagen usw. besitzt ist auf eine Anhängerkupplung am Fahrzeug angewiesen. Fahrzeuge mit Anhängerkupplung sprechen eine größere Kundengruppe an und lassen sich somit schneller verkaufen.

Darüberhinaus kann sich aber auch die eigene Situation verändern – beim Kauf des Autos war die Anhängerkupplung vielleicht noch keine Option, mittlerweile müssen jedoch häufig sperrige Dinge transportiert werden. Eine fehlende Anhängerkupplung stellt jedoch noch keinen Grund für den Kauf eines neuen Autos dar. Sie kann ganz einfach nachgerüstet werden.

Anhängerkupplungen können relativ einfach am Fahrzeug angebracht werden und kosten je nach Modell zwischen 70 und 400 €. Je nach Fahrzeug und Bedarf kann zwischen starrer, abnehmbarer und schwenkbarer Anhängerkupplung gewählt werden.

Fazit: Wer günstig an einen Gebrauchtwagen kommt, der alle Kriterien, bis auf eine Anhängerkupplung erfüllt, der kann über die Nachrüstung nachdenken. Der Aufwand ist etwas höher als bei dem folgenden Zubehör, kann aber trotzdem von jedem Heimwerker gemeistert werden.

Morris (Auto-Lifestyle Redaktion)

2. Mehr Komfort durch Einparkhilfe

Heute gehören Einparkhilfen beinahe zur Standardausrüstung in Neuwagen. Bei älteren Autos wurde aber häufig noch darauf verzichtet. Da Einparkhilfen zu einem entspannteren und sicheren Fahren beitragen, sollten sie jedoch auch in alten Fahrzeugen nachgerüstet werden.

Akustische Einparkhilfen werden in der Regel mittels Sensoren verbaut. Diese befinden sich zum Beispiel im Kennzeichenhalter und werden per Kabel mit den Lautsprechern und der Steuerung im Cockpit verbunden.

Installation einer akustischen Einparkhilfe an der Heckstoßstange

Komplizierter ist der Einbau von optischen Einparkhilfen. Zusätzlich zu den Sensoren muss hierfür im Cockpit ein Monitor verbaut werden. Wer sich den Einbau selbst nicht zutraut, kann damit eine KFZ-Werkstatt beauftragen. Die Kosten für eine nachträgliche Einparkhilfen schwanken extrem stark und betragen je nach Aufwand, Art und Marke zwischen 20 und 600 €.

Fazit: das Nachrüsten einer Einparkhilfe sollte mit etwas Geschick jedem Hobbyheimwerker gelingen. Der Zugewinn an Sicherheit und Komfort ist wahrscheinlich am höchsten von allen Gadgets in der Liste.

Morris (Auto-Lifestyle Redaktion)

3. Dash Cam nachrüsten für mehr Übersicht im Straßenverkehr

Seit einigen Jahren werden Fahrzeuge immer häufiger mit Frontkameras, den sogenannten Dash Cams, ausgestattet. Die kleinen Kameras zeichnen die gesamte Fahrt auf und dokumentieren so die Abläufe im Straßenverkehr. Vor allem bei Unfällen können Dash Cams eine große Hilfe darstellen, da sie bei nicht eindeutigen Abläufen zur Aufklärung beitragen können. Einige Dash Cams bieten außerdem zusätzlichen Support wie einen Spurhalteassistent oder eine Abstandswarnung.

Rechtliche Grauzone

Das die Dashcams gerade bei Unfällen sehr hilfreich sein können, ist unumstritten. Anders sieht es allerdings beim Thema Datenschutz aus. Kennzeichen und Personen werden aufgezeichnet und in manchen Fällen sogar in der Cloud online gespeichert.

Die meisten Experten und Juristen sind sich trotzdem einig: kommt es zum Unfall und eine Streitfrage muss vor Gericht geklärt werden, dann sind die kurzen Clips wahrscheinlich zulässig. Man sollte sich trotzdem im klaren sein, dass die anderen Verkehrsteilnehmer ein Recht auf die informelle Selbstbestimmung haben und man die Aufnahmen regelmäßig dauerhaft löschen muss.

Dashcam Auto

Fazit: Gerade bei Unfällen lässt sich häufig die Streitfrage nicht so einfach klären. Wer hier also auf Nummer sicher gehen will, kann die Dashcams vergleichsweise schnell und einfach nachrüsten.

Morris (Auto-Lifestyle Redaktion)

4. Regensensor für eine freie Sicht

Der Regensensor ist in nahezu allen Neuwagen als Standardausstattung verbaut. Wer jedoch noch keinen Regensensor hat, kann sich diesen ganz schnell nachrüsten. Dafür wird nur das vorhandene Interwall-Wisch-Steuergerät mir einem automatischen Sensor-Steuergerät ausgetauscht. Außerdem muss noch ein Sensor an der Frontscheibe angebracht und ein Kabel vom Sensor zum Steuergerät verlegt werden. Auch hier gilt, wer sich den Einbau nicht zutraut, kann eine KFZ-Werkstatt damit beauftragen. Für eine bessere Sicht sorgen aber auch in vielen Fällen schon neue Scheibenwischer, die für wenig Geld und ohne Aufwand erneuert werden können.

Der Regensensor gehört für uns zur Kategorie Nice-To-Have. Die Aufrüstung ist eher etwas für die Werkstatt, kann aber auch von geübten Hobbybastlern durchgeführt werden.

Morris (Auto-Lifestyle Redaktion)

5. Schutz und Design durch neue Fußmatten

Ein Upgrade im alten Auto muss nicht immer technisch und teuer sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die sofort ins Auge stechen. Neue Fußmatten werten den Innenraum im Auto nicht nur auf, sondern schützen auch den Boden vor Verschmutzungen, Flüssigkeiten etc. Vor allem in ländlichen Regionen sind Gummi-Fußmatten eine gute Wahl, da sie robuster sind und sich leicht reinigen lassen. Auch wenn Hunde im Auto mitfahren, sollte auf Gummimatten umgestiegen werden.

Fazit: Es mag im ersten Moment banal wirken, aber neue Fußmatten können den Look des Innenraums signifikant verändern. Wer nach einigen Jahren mal was Neues braucht, der sollte zuschlagen!

Morris (Auto-Lifestyle Redaktion)

Natürlich lassen sich diese Tipps auch auf neuere Autos anwenden, wenn diese nicht schon vollausgestattet sind.

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