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Lackversiegelung Test
Autopflege Testbericht

Die besten Lackversiegelungen

Ratgeber

Lackversiegelung – zuverlässiger Schutz für den Autolack

Es gibt verschiedene Mittel zur Lackversiegelung: das herkömmliche Autowachs und die Nano-Versiegelung aus unserem Lackversiegelung Test.

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Nano-Versiegelung

Eine Variante der Lackversiegelung ist die Nano-Versiegelung. Diese macht die Oberflächen Ihres Autos sehr glatt, sodass Wasser leichter abperlt. Auch Schmutz hat kaum eine Möglichkeit am Lack haften zu bleiben. Nano-Versiegelungen gibt es zudem auch für Auto-Fenster, wozu man jedoch ein anderes Produkt verwendet. Mehr Infos dazu bekommen Sie im Regenabweiser Test. Mit Hilfe der Nano-Versiegelung werden mikroskopisch kleine Kratzer im Lack entfernt, die die Oberfläche rau erscheinen lassen. Größere Kratzer kann die Nano-Versiegelung nicht auffüllen, da sie hierfür viel zu dünn ist.

 

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Keine herkömmlichen Schleifmittel

Das Auffüllen der kleinen Kratzer bewirkt auf dem Auto den sogenannten Lotuseffekt. Dieser lässt sowohl Wasser als auch Fett, Öl und Schmutz vom Lack abperlen. So reinigt sich das Fahrzeug bei Regen praktisch ganz von selbst. Die Nano-Versiegelung eignet sich für alle Fahrzeuge und erspart Ihnen so manche Autowäsche. Der Lack strahlt durch die Nano-Technologie wie neu und der Glanz bleibt bis zu einem Jahr erhalten. Der Nachteil dieser Versiegelung ist die aufwendige Verarbeitung und die akribische Vorarbeit. Zudem ist die Versiegelung relativ teuer. Die Aufbereitung durch einen Fachmann kostet zwischen 300€ und 700€. Die Produkte aus unserem Lackversiegelung Test dagegen bekommt man schon ab 15€. Diese sind auch perfekt für die Versiegelung des Neuwagens geeignet!

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Anwendung einer Schnellversiegelung

Die Nano-Versiegelung ist zeitaufwendig und bedarf einigen Arbeitsschritten. Dennoch sind sich renommierte Lackversiegelung Tests einig: eine Nano-Versiegelung kann auch von Hobby-Bastlern mit etwas Geschick durchgeführt werden! Hier lassen sich einige Kosten sparen.

Im ersten Schritt empfehlen wir eine gründliche Reinigung mit dem Hochdruckreiniger oder in der Waschanlage, um den gröbsten Schmutz zu entfernen. Anschließend ist eine manuelle Reinigung des Autos mit einem Vorreinigungsmittel nötig, um alle vorhandenen Tenside zu entfernen. Tenside führen dazu, dass sich die Versiegelung nicht mit dem Lack verbinden kann.

Nach der Reinigung empfehlen wir noch die Auto-Politur, um alle Kratzer und Risse aus dem Lack zu entfernen. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen in unserem Artikel Autopolitur Test.

Die Nano-Versiegelung befindet sich meist in Sprühflaschen. Mit Hilfe der Sprühflaschen lässt sich das Mittel gleichmäßig auf dem Auto auftragen. Mit einem weichen Mikrofasertuch lässt sich die Versiegelung in kreisenden Bewegungen auftragen. Dabei spüren Sie auf dem Lack bereits eine Veränderung. Der Lack wird sehr glatt und so lässt sich die Versiegelung immer leichter einpolieren. Achten Sie beim Auftragen darauf, den Lack nicht mit den Händen zu berühren, da das Aushärten der Versiegelung mindestens zwei Stunden benötigt. Auch hier ist es ratsam, zusammenhängende Teile wie die Motorhaube in einem Schritt zu bearbeiten, damit ein gleichmäßiges Ergebnis erzielt wird. Bei hohen Temperaturen härtet das Mittel schneller aus.

Nachdem die Versiegelung getrocknet ist, polieren Sie die behandelten Oberflächen mit einem weichen Mikrofasertuch bis keine Rückstände oder Streifen mehr zu sehen sind. Sollten doch noch Schlieren oder Streifen zu sehen sein, feuchten Sie das Tuch leicht an und polieren Sie so lange nach, bis die Streifen verschwunden sind. Das Produkt, das wir im Lackversiegelung Test empfehlen, ist die ALLCLEAR Schnellversiegelung. Bei diesem Produkt wird ein schonendes Mikrofasertuch bereits mitgeliefert.

Die Nano-Versiegelung für die Scheiben wird in den gleichen Arbeitsschritten aufgetragen. Verwenden Sie aber unbedingt eine Versiegelung, die speziell für die Scheiben konzipiert ist, nicht die Nano-Versiegelung für den Lack!

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Die Lackversiegelung richtig auftragen

Grundsätzlich lässt sich eine herkömmliche Lackversiegelung ähnlich auftragen wie eine Sprüh- oder Schnellversiegelung. Die Anwendung nimmt in der Regel ein wenig mehr Zeit in Anspruch und bedarf zusätzlichem Zubehör wie Auftragschwämme und Mikrofasertücher.

1. Wenn Sie Ihr Auto mit einer Lackversiegelung behandeln möchten, sollten Sie es vorher in jedem Fall gründlich waschen und evtl. polieren. Bei der Wäsche empfehlen wir grundsätzlich die Handwäsche per 2-Eimer-Methode. Diese ist besonders schonend und entfernt im Gegensatz zur Wäsche in der Waschanlage jeglichen Schmutz. Anschließend sollten Sie das Fahrzeug mit einem Trockentuch abpolieren. Wie ein Auto richtig gewaschen wird, erfahren Sie in unserem Artikel: Auto selber waschen.


Diese Produkte nutzen wir bei der Autowäsche:

 


2. Je nach Zustand des Lackes kann eine Autopolitur vorgenommen werden. Die Politur entfernt kleine Kratzer im Lack und lässt das Auto wieder strahlen.

3. Nun kann die Lackversiegelung aufgetragen werden. Dafür geben Sie wenige Tropfen der Versiegelung auf einen Auftragsschwamm oder ein Mikrofasertuch. Mit dem Schwamm verteilen Sie das Mittel in kreisenden Bewegungen auf dem Lack. Es ist ratsam, zusammengehörende Teile wie die Motorhaube immer in einem Arbeitsschritt zu versiegeln.

4. Nachdem die Lackversiegelung aufgetragen wurde, sollte eine Trockenzeit eingehalten werden. Diese ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, sollte aber für ein gutes Ergebnis mindestens 2 Stunden betragen.

5. Nach der empfohlenen Trockenzeit kann die Lackversiegelung mit einem weichen Mikrofasertuch abpoliert werden. Eventuelle Rückstände können nun aufgenommen werden. Dafür empfiehlt es sich ebenfalls, in kreisenden Bewegungen zu arbeiten bis die Versiegelung vollständig abpoliert wurde.

Unser Tipp: Suchen Sie sich zum Auftragen der Lackversiegelung ein schattiges Plätzchen. Direkte Sonneneinstrahlung wirkt sich negativ auf das Ergebnis aus. In der Trockenzeit können Sie Ihr Fahrzeug aber sehr wohl in der Sonne parken. Bei vielen Lackversiegelungen ist dies sogar gewünscht und fördert den durch das Produkt entstehenden Glanz.

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