Die verrücktesten Autonamen

Autohersteller haben es nicht leicht bei der Namensgebung. Vor allem nicht, wenn sie in die ganze Welt verkauft werden. Hier kommt es nur all zu leicht zu Verwechslungen, denn wer will schon einen Wagen namens „Scheiße“ oder „Wichser“ fahren?

VW und seine Winde

VW hat fast alles richtig gemacht. Der Hersteller bietet schlicht und einfach verschiedene Winde an und hat sich bisher keinen Fauxpas erlaubt, was die Autonamen angeht.

Vor allem im Urlaub wird Volkswagen gerne als Mietwagen gebucht. Aber auch sonst ist die Marke im Ausland beliebt, weshalb ihre Autonamen keinesfalls negativ auffallen sollten. Die Idee, die einzelnen Modelle nach Winden zu benennen, ist daher besonders gelungen.

Aber nun zu den wirklichen Pleiten und Pannen der Namensgebung verschiedener Autohersteller.

Der Mitsubishi Pajero – so outet sich der Fahrer

Der Mitsubishi Pajero ist ein sehr beliebter Wagen. Während er für die Deutschen ein normales Auto ist, würde ein Spanier diesen Wagen definitiv nicht kaufen. Denn Pajero heißt schlicht und einfach übersetzt „Wichser“. Welcher Spanier möchte sich also mit einem solchen Wagen schmücken? Dumm gelaufen kann man da nur sagen, wenn sich der Hersteller vorher keine Gedanken über die Namensgebung macht. Also musste der Wagen umbenannt werden, damit er auch in Spanien verkauft werden konnte.

Honda Fitta bzw. Jazz

Der Honda Jazz, der sehr beliebte Kleinwagen, sollte eigentlich ganz anders heißen. In Skandinavien sollte der Wagen als „Fitta“ verkauft werden. Doch dazu kam es erst gar nicht. Denn es stellte sich heraus, dass Fitta in Schweden eine sehr vulgäre Bezeichnung des weiblichen Geschlechtsorgans ist. Der Honda Fitta hätte also keine Chance in Skandinavien gehabt und musste somit umbenannt werden.

Ford hält für die Brasilianer kleine Geschlechtsteile bereit

Auch bei Ford haben sich die Marketingexperten nicht wirklich Gedanken um den Namen gemacht. Denn in Brasilien, wo der Wagen auch verkauft werden sollte, ist Pinto die Beschreibung eines sehr kleinen männlichen Geschlechtsteils. Wer also möchte schon zugeben, dass sein Geschlechtsteil besonders klein ist. Chancen bei Frauen wird der Fahrer des Ford Pintos womöglich nicht haben.

Ein Kothaufen von Audi

Auch Audi hat mal gründlich daneben gegriffen – mit dem e-tron. Dieser war der Flop schlechthin. Zum einen konnte er sich nicht durchsetzen und zum anderen war das Elektroauto für die Franzosen ein Kothaufen. Denn etron ist tatsächlich der französische Begriff für Kothaufen, was wiederum heißt, dass dieser Wagen in Frankreich nicht wirklich gekauft wurde. Eine Schwachstelle sind nach wie vor die Namen, die einfach besser durchdacht werden sollten.

Rolls Royce bietet silbernen Mist an

Selbst bei Rolls Royce ist eine dumme Namensgebung erfolgt. Mit dem silbernen Mist, also dem Silver-Mist, hat sich Rolls Royce in Deutschland keine Freunde gemacht, auch wenn die Ausstattung vom Feinsten war. Denn wer möchte schon einen Misthaufen fahren. Auch wenn Mist im Englischen ein leichter Nebel ist, hat Rolls Royce den Wagen schnell in Silver-Shadow umgetauft, damit auch die deutschen Rolls Royce Liebhaber keine Angst davor haben, diesen Wagen zu kaufen.

Egal, welche Marke es auch war, bisher haben sich auf jeden Fall einige Hersteller große Fauxpas erlaubt und sich damit nicht überall Freunde gemacht. Auch wenn die Autos relativ schnell umbenannt wurden oder auch ganz vom Markt des jeweiligen Landes verschwunden sind, haben sie noch immer die Lacher auf ihrer Seite. 

 

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