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KFZ Diagnosegeräte im Test

Wartung Testbericht

Die besten KFZ ODB 2 Diagnosegeräte

Ratgeber

Wozu wird ein KFZ Diagnosegerät benötigt?

Mit einem Kfz-Diagnosegerät können alle Daten und Fehlercodes der Bordelektronik in Echtzeit angezeigt werden. Der Nutzer erhält daraufhin eine entsprechende Diagnose.

Neben Fehlercodes lesen Diagnosegeräte auch Motordaten wie die Kühlmitteltemperatur und den Benzinverbrauch aus. Zudem können Sie mittels eines Diagnosegeräts auch Fehlercodes bearbeiten, wenn diese behoben sind oder nicht mehr angezeigt werden sollen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Service-Anzeige, die den Fahrer oft stört.

Ihre Daten erhalten Diagnosegeräte aus der OBD (On-Board-Diagnostics), welche mit den Steuergeräten des Autos verbunden ist. Durch ein Kfz-Diagnosegerät lassen sich einige Werkstattbesuche oder Abzocken vermeiden. Die Geräte bereiten Sie auf die richtige Diagnose Ihres Fahrzeuges vor, sodass Sie für keine Reparaturen mehr zahlen, die Ihr Auto gar nicht benötigt.

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Was ist der Unterschied zwischen OBD und OBD 2?

OBD 2 ist der Nachfolger der OBD (On-Board-Diagnostics) und wird in neuen Fahrzeugen verwendet. Der Anschluss ist normiert und bietet daher den Vorteil, dass hier alle KFZ Diagnosegeräte mit einem OBD 2 Stecker verwendet werden können. Dagegen sind OBD Anschlüsse in der Regel fahrzeugspezifisch. Wer also ein älteres Automodell besitzt, sollte vor dem Kauf eines Diagnosegerätes genau prüfen, ob dieses mit dem Fahrzeug kompatibel ist.

Standardmäßig ist OBD 2 in allen Fahrzeugen ab Baujahr 2004 eingebaut, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Vor einem Kauf sollten Sie daher überprüfen, ob in Ihrem Fahrzeug bereits das OBD 2- System eingebaut ist. Dies können Sie durch einen Blick in den Fahrzeugschein und nach Vorhandensein einer OBD 2-Schnittstelle im Fahrzeug tun. Grundsätzlich gilt folgende Übersicht über die Verwendung von OBD 2 als Orientierung:

  • PKW mit Benzinmotor ab Baujahr 2001
  • PKW mit Dieselmotor ab Baujahr 2004
  • LKW ab Baujahr 2005

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Welche Diagnosegeräte gibt es?

Es gibt verschiedene OBD Geräte, die auch im Preis stark schwanken. Je nach Marke und Leistung liegen die Preise weit gestreut zwischen 20 und 2.000 Euro.

Für Einsteiger und Hobby-Bastler, die nur das eigene Fahrzeug gelegentlich auf Fehler kontrollieren möchten, eignen sich günstige Geräte zwischen 40 und 500 Euro. Hier reicht auch ein einfaches Diagnosegerät für nur wenige Modelle oder einen bestimmten Hersteller aus.

Für die Bedienung vieler Geräte ist ein grundsätzliches Know-how vorteilhaft. Einige Diagnosegeräte geben dem Nutzer die Fehler in den reinen Codes an. Wer sich nicht auskennt, sollte darauf achten, dass die Codes bereits vom Kfz Diagnosegerät „übersetzt“ werden. So muss der Nutzer die Fehlercodes nicht umständlich nachschlagen und weiß direkt, wo das Problem liegt.

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Unsere Empfehlung für Einsteiger und Hobby-Bastler

Autel ML619 Diagnosewerkzeuge Elektrische und Akku-Tester Auto-Code-Leser

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Last update was on: 19. Juni 2019 12:29
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Für Profis, die sich nicht nur um das eigene Fahrzeug kümmern, sondern auch die Autos von Familie und Freunden regelmäßig kontrollieren, empfehlen sich hochwertigere universal Diagnosegeräte. Wir empfehlen unseren Testsieger von Autel*. Mit solch hochwertigen Diagnosegeräten lassen sich unterschiedliche Fahrzeugmodelle verschiedener Hersteller auslesen. Die Bandbreite an Funktionen steigt häufig mit dem Preis und der Umfang der zu ermittelnden Fehlercodes wächst an.

Kfz Werkstätten nutzen in der Regel professionelle Software, die für mehrere tausend Euro erworben werden können.

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Handheld-Gerät oder Software?

Diagnosegeräte gibt es in verschiedenen Formen. Zum Einen gibt es Handheld-Geräte, die direkt an den OBD-Stecker im Auto angeschlossen werden und ihre Ergebnisse über ein integriertes Display ausgeben. Zum Anderen gibt es Diagnose-Software, die auf einen geeigneten PC gespielt wird.

Für den Laien eignet sich ein Handheld Diagnosegerät in der Regel besser, da es praktisch und einfach in der Bedienung ist.

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Worauf sollte beim Kauf eines Kfz Diagnosegerätes geachtet werden?

Zunächst sollten Sie sich überlegen, wofür genau Sie das Gerät benötigen. Soll es nur für ein Auto oder für mehrere Fahrzeuge verwendet werden? Wer nur sein eigenes Auto gelegentlich auf Fehler prüfen oder die Serviceanzeige zurücksetzen möchte, kann auf ein einfaches Gerät für das passende Modell zurückgreifen.

Wer aber mehrere verschiedene Fahrzeugtypen an ein Gerät anschließen möchte, sollte sich für ein modellübergreifendes Diagnosegerät für alle Automarken entscheiden. Wichtig zu wissen ist, dass oft nur Diagnosegeräte für die bestimmten Automarken und hochwertige Multimarken-Geräte herstellerspezifische Fehlercodes auslesen können. Günstigere Multimarken-Geräte können dies häufig nicht, weshalb ihre Fehleranzeige lückenhaft ist.

Viele Diagnosegerät Tests empfehlen zudem, auf die Updatefähigkeit der Geräte zu achten. So lohnt sich die Investition auch nachhaltig. Denn viele Geräte erkennen Fahrzeuge oft nicht, die neuer sind als die Software selbst. Neuere Fahrzeuge werden also erst nach einem Update des KFZ Diagnosegerätes erkannt. Leider spiegelt sich die Updatefähigkeit auch im Preis der Geräte wieder. In unserem Test haben wir hier dennoch viel Wert drauf gelegt.

Nun kann entschieden werden, ob Handheld-Gerät oder PC-Software. Software-Programme eignen sich vor allem für Profis und Kfz Werkstätten. Handheld Diagnosegeräte sind für den Hobby-Bastler praktisch, da keine zusätzliche Technik benötigt wird.

Generell raten wir von dem Kauf von Bluetooth Diagnosegeräten ab. Hier treten, gerade im unteren Preissegment, häufig Verbindungsfehler auf. Außerdem sind die Geräte aufgrund ihrer Technik oft teurer als vergleichbare Modelle mit Kabel.

Ob das Gerät ein Farbdisplay oder ein s/w-Display haben soll, durch Batterie oder Akku betrieben wird und welche Größe es maximal bzw. minimal haben soll, sind letztendlich persönliche Entscheidungen, die sich im Preis bemerkbar machen.

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Profi Diagnosegerät kaufen

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Wann lohnt sich die Investition?

Wer sich ein KFZ Profi Diagnosegerät kaufen möchte, kann mit Kosten von bis zu mehreren tausend Euro rechnen. Hier macht vor allem die aufwendige Software der Hersteller den hohen Preis aus.

KFZ Profi Diagnosegerät BildschirmHochwertige Profi Software werden zum Beispiel von den Herstellern Bosch, Delphi, Hella Gutmann, Autel, Launch und Texa entwickelt. Diese Geräte funktionieren in der Regel deutlich zuverlässiger als günstige Diagnosegeräte. Sie werden meist in professionellen Kfz-Werkstätten verwendet. Für den Laien lohnt sich die Investition in ein solches Profi Gerät in der Regel nicht. Die Kosten überschreiten hier häufig den Nutzen. Zum einfachen Auslesen und Löschen von herkömmlichen Fehlercodes eignen sich auch die günstigen Vergleichsprodukte teilweise gut. Sie bieten aber meist weniger Funktionen.

Profi Geräte geben die erkannten Fehler außerdem oft nur als Codes aus, die von Laien und Hobbybastlern nur schwer interpretiert werden können. Profis dagegen arbeiten mit den Codes. Sie können mit der professionellen Software außerdem oft nicht nur den Fehler auslesen, sondern auch die Ursache hierfür erkennen.

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Achtung vor billigen Fälschungen
Wem vermeintliche Schnäppchen der professionellen Diagnose-Software angeboten werden, der sollte aufpassen. Leider sind immer häufiger billige Fälschungen der teuren Software im Umlauf. Diese funktionieren nicht wie die versprochenen Programme, weisen Fehler auf und eignen sich teilweise nicht mal für die angegebenen Hersteller und Modelle. Bei zu günstigen Preisen ist daher immer Vorsicht angesagt!

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Unsere Profi-Geräteempfehlungen

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Wie wird eine Diagnose durchgeführt?

Sobald eine Kontrollleuchte im Cockpit aufleuchtet, können Sie den Fehler mit Hilfe eines KFZ Diagnosegerätes selbstständig auslesen und eventuell beheben bzw. eine Werkstatt aufsuchen. Eine Diagnose läuft wie folgt ab:

  1. OBG 2 Eingang für das DiagnosegerätOBD Anschluss finden: Die OBD-Schnittstelle befindet sich im Auto nicht immer an der gleichen Stelle. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass sie sich in der Nähe des Lenkrads befindet. Wer keine Lust hat zu suchen bzw. Die Schnittstelle nicht finden kann, wird in der Gebrauchsanleitung des Fahrzeuges fündig werden.
  2. KFZ-Diagnosegerät anschließen: Sobald die OBD-Schnittstelle des Fahrzeuges gefunden ist, kann das Diagnosegerät an das Auto angeschlossen werden. Je nach Modell funktioniert dies per Kabel oder Bluetooth.
  3. Fehlercodes auslesen: Nachdem Sie das KFZ-Diagnosegerät ans Fahrzeug angeschlossen haben, sollte es einen Fehlercode auslesen. Einige Modelle übersetzen den Code direkt für Sie, sodass Ihnen das Problem sofort aufgezeigt wird. Wird Ihnen nur der reine Code angezeigt, müssen Sie diesen selbst übersetzen.