Rostumwandler Test
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So werden Rostflecken effektiv beseitigt
Wenn der Lack ab ist, entstehen schnell rostige Stellen am Auto. Besonders häufig betroffen sind Bereiche, an denen sich Wasser sammelt und Eisen somit oxidiert. Einige Automarken sind anfälliger für Rost, andere weniger. Aber selbst gepflegte Fahrzeuge können nicht immer vor Rostflecken geschützt werden. Oft reicht schon ein Steinschlag aus, der nicht sofort ausgebessert wird, um Rost entstehen zu lassen. Um teure Besuche bei der Werkstatt zu umgehen, bieten verschiedene Pflegemittelhersteller Rostumwandler an. Wie diese funktionieren und welche Produkte in unserem Rostumwandler Test gut abschnitten, erfahren Sie hier.
Rostumwandler – was ist das?
Ein Rostumwandler ist ein chemisches Gemisch bestehend aus Phosphorsäure, Tanninen und Tensiden. Diesem Gemisch werden heutzutage in der Regel noch Grundierungen und Decklacke beigefügt. Auch Reaktionsbeschleuniger und Fettlöser werden teilweise als Bestandteil beigemischt.
Rostumwandler führen, wie der Name schon sagt, zu einer Umwandlung von Rost in stabile Eisenverbindungen. In einem chemischen Prozess wird Rost in Wasser und Eisenphosphat gesplittet. Das Eisenphosphat ist deutlich glatter und weniger porös als Rost und kann somit besser weiterverarbeitet werden. Loser Rost muss für ein optimales Ergebnis vor der Behandlung mit dem Rostumwandler entfernt werden.
Neben der Behandlung von Fahrzeugen werden Rostumwandler auch zur Rostentfernung an Schiffen, Baumaschinen und anderen Geräten genutzt.
Wie genau wirken Rostumwandler?
Um den Prozess der Rostumwandlung zu verstehen, muss zunächst geklärt werden, wie Rost entsteht.
So entsteht Rost
Sobald der schützende Lack vom Auto entfernt wurde, reagiert das darunter liegende Metall mit der Luft. Solange die Luft nur wenig Feuchtigkeit enthält, ist die Reaktion relativ harmlos. Aus Eisen und trockener Luft entsteht Eisen-III-Oxid. Eisen-III-Oxid ist recht stabil, da sein Verhalten sehr reaktionsträge ist.
Zur Rostbildung kommt es erst, wenn die Luft Feuchtigkeit enthält. Schon eine geringe Feuchtigkeit genügt allerdings, um das Eisen reagieren zu lassen. Aus Eisen-III-Oxid und der in der Luft enthaltenen Feuchtigkeit entsteht Eisenoxid, das wir auch unter der Bezeichnung Rost kennen.
Eisenoxid ist extrem porös und blättert damit nicht nur ab, sodass die Oberfläche dünner wird, es nimmt durch seine poröse Oberfläche auch mehr Wasser auf und sorgt damit für weitere Reaktionen. Aus diesem Grund weiten sich rostige Stellen in der Regel sehr schnell aus, wenn sie nicht gestoppt werden.
So wirkt der Rostumwandler dagegen
Rostumwandler haben das Ziel, den Oxidationsprozess von Eisen umzukehren. Der Rost soll nicht nur gestoppt, sondern auch umgewandelt werden. Dafür wird der Prozess des Rostens praktisch umgekehrt. Das durch den Oxidationsprozess entstandene Eisenoxid wird durch den Rostumwandler in Eisen-III-Oxid und Wasser aufgespalten. Das Eisenphosphat ist, wie bereits erwähnt, deutlich stabiler als Eisenoxid und weniger porös. Mit dem bekannten, metallischen Eisen kann es aber nicht verglichen werden. Es wirkt viel mehr matt und bekommt eine grau-schwarze Färbung. Das Eisen-III-Oxid kann nach dem Umwandlungsprozess aber weiterbearbeitet werden.