Warum sollte die Zündkerze regelmäßig überprüft werden?

Warum sollte die Zündkerze regelmäßig überprüft werden?

Die Zündkerze ist ein kleines, aber trotzdem elementares Bauteil eines Verbrennungsmotors. Sie entzündet das Gemisch aus Luft und Kraftstoff im Brennraum und sorgt damit für den Funken, der den Motor in Bewegung versetzt.

Leider ist sie aber gerade bei älteren Fahrzeugen eine häufige Ursache für Fehler am Auto. Bei modernen Fahrzeugen treten seltener Probleme auf, da sich die moderne Zündkerze zum echten Ausdauerkünstler entwickelt hat, trotzdem ist meist nach mindestens 100.000 Kilometern Schluss!

Wir wollen in diesem Artikel die Frage beantworten: Warum sollten die Zündkerzen regelmäßig überprüft werden?

Was macht die Zündkerze so fehleranfällig?

Die Zündkerzen unterliegen erheblichen Belastungen, wie hohen Temperaturen und starkem Druck. Während der Fahrt sind die Zündkerzen im Dauerstress, denn sie müssen präzise bei jeder Umdrehung eine Zündung auslösen. Machen sie das nicht, sorgt das häufig für eine unregelmäßige Zündung, die schlussendlich zu erheblichen Motorschäden führt. 

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Wie wird die Zündkerze geprüft?

Zündkerzenaufbau: Masseelektrode, Pluselektrode, Isolator, Kerzengewinde und Kerzensitz

In der Regel sollte die Prüfung der Zündkerze durch einen Fachmann erfolgen. Mit etwas Geschick ist es aber auch selbst möglich eine defekte Zündkerze zu erkennen. Dafür muss man den Aufbau der Kerze verstehen. Zwischen der Masse- und der Pluselektrode entsteht bei der Zündung der Funke, der den Motor zum Laufen bringt. Dieser Bereich ist besonders anfällig für Verschleiß.

Man sollte hier also zuerst prüfen, ob beide Elektroden gleichmäßig belastet und nicht verkrustet sind. Außerdem passiert es häufig, dass die Pluselektrode aus der Fassung bricht und dann zu viel Spiel bekommt. Dadurch kann die Kerze nicht zünden. Ein weiteres Problem ist Rost. Dieser ist ein unerwünschter Leiter für die herrschende Hochspannung. Rostet die Zündkerze, sollte diese ausgetauscht werden.

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Wie werden die Zündkerzen gewechselt?

Je nach Fahrzeugalter unterscheidet sich der Prozess. Bei älteren Autos lachen einen die Zündkerzen schon beim Öffnen der Motorhaube an. Wird das Fahrzeug moderner, muss man schon mal etwas „graben“ und die nötigen Verkleidungen abmontieren.

Hat man sich Zugang verschafft, werden zuerst die Zündkerzenstecker abgezogen. Diese müssen auch nach dem Austausch wieder an der richtigen Stelle montiert werden. Nach der Entfernung des Steckers, kommt nun die Zündkerze zum Vorschein. Bevor diese aber entfernt wird, sollte der Schacht mit einem harten Pinsel gereinigt werden, um zu verhindern, dass Schmutz in den Zylinder gelangt.

Zum Herausschrauben der Kerze benötigt man einen Zündkerzenschlüssel. Dieser sollte behutsam genutzt werden, um das Gewinde im Zylinderkopf nicht zu beschädigen.

Das gleiche behutsame Vorgehen ist auch beim Eindrehen der neuen Zündkerzen gefragt. Dafür sollte man die Hände nutzen, um ein Gefühl für das Gewinde zu bekommen, damit dieses nicht beschädigt wird. Im letzten Schritt wird die Zündkerze mit dem richtigen Anzugsmoment festgezogen und die Stecker wieder auf die obere Hälfte gesteckt.

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Was kann uns die Zündkerze über den Zustand des Motors sagen?

Schaut sich das geschulte Auge die Zündkerze an, kann diese wichtige Hinweise auf den Zustand des Motors geben. Schließt beispielsweise das Einspritzventil nicht richtig, sorgt das für nachtropfenden Treibstoff, was zu einer zu heißen Verbrennung führt und schlussendlich die Elektroden der Zündkerze zum Kohlen bringt.

Ein weiteres Anzeichen für Probleme am Motor sind ölige Zündkerzen. Häufig tritt dieses Problem auf, wenn Dichtungen nicht mehr richtig schließen.

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Gerade Tuner müssen öfter wechseln!

Wer sein eigenes Fahrzeug einer Leistungskur unterzieht, der belastet die Zündkerze erheblich. Das liegt unter anderem auch an der sportlicheren Fahrweise, die einen höheren Wärmewert erfordert. Hier muss die Zündkerze aufgerüstet werden!

Wir freuen uns von Ihnen zu hören

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