Mit dem eigenen Auto Geld verdienen – welche Möglichkeiten gibt es heute?

Beim Blick auf die Preisschilder an den Tankstellen des Landes könnte einem die Liebe zum Autofahren beinahe vergehen. Meist kennen die Benzinpreise in den letzten Jahren nur eine Richtung, und die zeigt nach oben. Das Auto, eigentlich des Deutschen liebstes Kind, scheint – was die Kosten angeht – längst zum Problemkind geworden zu sein. Wir möchten in diesem Ratgeber gegensteuern und zwei Möglichkeiten aufzeigen, wie sich mit dem eigenen fahrbaren Untersatz sogar Geld verdienen lässt. 

Teilen macht Spaß und ist lukrativ

Möglichkeit eins, das eigene Auto als Finanzspritze umzufunktionieren, ist das Trendthema Carsharing. Was im kommerziellen Bereich in deutschen Städten bereits verbreitet ist, lässt sich mit entsprechenden Vorbereitungen auch im privaten Bereich umsetzen. Das auch Peer-to-Peer-Carsharing genannte Konzept beinhaltet das Teilen eines Fahrzeugs im näheren Umfeld, also mit Freunden und/oder Nachbarn. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten, die man am besten mit einem privaten Vertrag rechtlich absichert.

Rechtliche Hürden

In einem Vertrag, den man unbedingt festlegen sollte, regelt man zum Beispiel, wie bei Interessenskonflikten vorgegangen wird: Wer hat ein Vorrecht auf die Nutzung bei Terminkollisionen? Aber auch andere Fragen sollten abgeklärt werden. Wer haftet bei Schäden und ist die aktuelle Kfz-Haftpflichtversicherung sowie eine (empfehlenswerte) Vollkaskoversicherung überhaupt auf mehrere Fahrer anwendbar? Wer bezahlt wichtiges Zubehör wie den Verbandskasten? Zuletzt müssen auch steuerliche Aspekte geklärt werden, zum Beispiel, ob eine nur gelegentliche oder eine gewerbliche Vermietung des Autos zum Tragen kommt. Wenn dies alles in trockenen Tüchern ist, kann das Teilen des eigenen Autos jedoch immens bei der Kostensenkung helfen.

Wichtige Fragen

  • Was passiert, wenn mehrere Fahrer das Auto brauchen?
  • Wer haftet bei Schäden?
  • Sind alle Fahrer bei der Versicherung gemeldet?
  • Wer zahlt für Zubehör und Reparaturen?
  • Kommt eine gewerbliche Nutzung in Frage?

Alternativ überlegenswert und simpler umzusetzen wäre auch eine Fahrgemeinschaft zur Arbeitsstelle. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, das eigene Auto finanziell attraktiv zu machen – ohne andere damit fahren lassen zu müssen. 

Content-Marketing als Schlüssel zum Erfolg

Das Konzept ist nicht neu: Die Karosserie des Autos bietet meist recht große Freiflächen, die nicht einfarbig bleiben müssen. Stattdessen entscheiden sich manche Besitzer dazu, ihre Boliden als Werbefläche zur Verfügung zu stellen. Es gibt Bereiche in der Werbewirtschaft, in welche das Konzept als ergänzende Maßnahme gut hineinpasst.

Die Rede ist zum Beispiel vom sogenannten Content-Marketing. Diese Form der Kundengewinnung baut darauf auf, den Kunden nicht mit klassischen Werbebotschaften zu bombardieren. Stattdessen soll durch hilfreiche, unterhaltsame und zielgerichtete Inhalte ein anderes Bild gezeichnet werden. Content-Marketing setzt demnach ganz auf den titelgebenden Content, also Botschaften, welche die Aufmerksamkeit einer bestimmten Zielgruppe wecken. Dabei soll das werbende Unternehmen eben nicht als Firma wahrgenommen werden, die nur etwas verkaufen möchte. Vielmehr ist es das Ziel, dass die Marke oder das Produkt als Problemlöser ins Bewusstsein rückt. Doch wie passt da das Auto als Werbeträger ins Bild?

Was macht eine gute Content-Marketing-Kampagne aus?

Nun, Content ist nicht das alleinige Standbein einer erfolgreichen Content-Marketingkampagne. Es zählen weitere Elemente mit hinein, wozu neben digitalen und analogen Werbeanzeigen auch andere Formen von sogenannter Paid-Media gehören. Bei der Wahl der richtigen Werbeformen steht dabei ein Aspekt des Content-Marketings im Fokus: die Zielgruppenanalyse.

Zielgruppenanalyse

Diese Form des Marketings legt gesteigerten Wert darauf, eine zuvor bei der Planung der Kampagne definierte Zielgruppe gezielt ansprechen zu können. Bei vielen Produkten kommt es darauf an, potenzielle neue Kunden nicht nur zu erreichen, sondern dies auch noch im richtigen Moment sowie in der richtigen Situation. Ein beliebter Bereich ist natürlich das Internet und insbesondere die sozialen Medien. Doch ebenso schwer zu erreichen und hart umkämpft, ist hier die Aufmerksamkeit der Nutzer. Ein Ort, den viele Menschen jedoch auch täglich betreten und dabei weniger abgelenkt werden, ist der Straßenverkehr. Und so kann das Auto als Ergänzung in einer Kampagne zur attraktiven Werbefläche werden – vornehmlich, wenn es in einer Region unterwegs ist, in der die Zielgruppe vermehrt auftritt.

Das Auto als Werbefläche

Überhaupt ist das Auto eine noch immer (und womöglich auch wieder) selten genutzte Form der Kommunikation, bietet aber einige wertvolle Vorteile. So erwarten die meisten auf Privatfahrzeugen meist keine Botschaften. Tauchen doch welche auf, so steigert das die Aufmerksamkeit durch den Neuigkeitswert automatisch. Werbetafeln an Haltestellen hingegen drohen der Werbeblindheit zum Opfer zu fallen, da diese dort so häufig anzutreffen sind. Und auch die Form des Autos birgt Vorteile, da es als dreidimensionales Objekt gleich mehrere Seiten für sogar mehrteilige und innovative Werbebotschaften bietet – aufgetragen zum Beispiel mit leicht wieder entfernbarer Sprühfolie. Mit Witz lässt sich dabei ebenso arbeiten, wie mit Unvorhergesehenem. So kann das Auto dem Hintermann beim Abbiegen womöglich Ergänzendes an der Fahrerseite zeigen, das die Botschaft am Heck in einen neuen Zusammenhang setzt.

Fazit

Kurzum bieten Fahrzeuge genau die richtigen Eigenschaften, um das Kernelement des Content-Marketings zu transportieren, den Inhalt. Unser Tipp ist daher, sich initiativ bei Werbeagenturen zu melden, die Content-Marketing in ihrem Portfolio haben. Die Lösungen, welche solche Agenturen anbieten, sind höchst individuell konzipiert, weshalb es diesen Unternehmen auch von Nutzen ist, gute Kontakte zu verschiedenen Branchen zu unterhalten. So können Beziehungen zu Publikationen zum Beispiel dabei helfen, bei einer Kampagne Erwähnungen in Zeitschriftenartikeln zu erreichen. Ebenso kann es sein, dass sich Marketingagenturen die Daten von bereitwilligen Autofahrern notieren, um zu gegebener Zeit auf ihre Dienste zurückzukommen. Schaden kann es nicht und im besten Fall bezahlt das eigene Auto die nächste Tankstellenrechnung quasi selbst. 

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