Ist das Auto fit für den Sommer? Tipps für einen gelungenen Start in die warme Jahreszeit

Im Winter hat das Auto mit Kälte, Schnee, Eis und Salz zu kämpfen. Sobald die Temperaturen ansteigen, verändern sich auch die Bedingungen für die Fahrzeuge. Ab Frühlingsbeginn sollte das Auto deshalb einmal gecheckt und fit für den Sommer gemacht werden.

Neben einem technischen Check, empfiehlt sich auch das Auto innen und außen komplett zu reinigen. Außerdem eignet sich die neue Jahreszeit, um die KFZ Versicherung zu prüfen und eventuell einen Wechsel zu einer günstigeren Versicherung anzustreben bzw. die Leistungen des Vertrags anzupassen. Der digitale KFZ Versicherer Friday bietet Hilfe beim Wechsel der Versicherung und umfasst ein breites Angebot an günstigen Tarifen für eine KFZ Versicherung. Wer also sparen will, sollte sich hier zum Saisonstart noch einmal über die gegebenen Konditionen der KFZ Versicherung informieren und die besten Leistungen anstreben.

Sommer-Check – was ist zu beachten

1. Karosseriewäsche

Nach dem langen Winter leidet die Karosserie an festgesetztem Streusalz und angesammelten Verschmutzungen. Neben einer gründlichen Vorreinigung empfiehlt sich natürlich eine Handwäsche mit 2-Eimer-Methode. Die Wäsche in der Waschstraße sorgt für feine Kratzer am Lack und verfügt zudem nicht über die optimalen Pflegemittel für die verschiedenen Anforderungen unterschiedlicher Fahrzeuge. 

Nach der Fahrzeugwäsche sollte der Lack auf eventuelle Schäden überprüft werden. Bleiben selbst kleinste Schäden unentdeckt, können sich Roststellen bilden, die nur mit viel Aufwand entfernt werden können. Auch nach Unfällen können kleinste Kratzer und Abplatzenden entstehen, die dem Fahrer vielleicht auf den ersten Blick entgehen. Auch nach vermeintlich harmlosen Zusammenstößen, empfiehlt sich daher oft ein Schadengutachten, damit die KFZ Versicherung für den entstandenen Schaden aufkommen kann.

Zum Check der Karosserie sollte außerdem ein prüfender Blick über die Scheibenwischblätter gehören. Im Winter leiden sie oft unter der Kälte und den gefrorenen Scheiben, sodass sie brüchig werden. Ein Austausch der Wischblätter ist günstig und lässt sich leicht selbst vornehmen.

2. Flüssigkeitsstände überprüfen

Ein Blick unter die Motorhaube gehört auf jeden Fall dazu, wenn das Auto sommerfit gemacht wird. Der Stand des Scheibenwischwassers sollte gecheckt und gegebenenfalls nachgefüllt werden. Auch der Ölstand sollte einmal überprüft und eventuell angepasst werden. Ebenfalls selbstständig können Brems- und Kühlflüssigkeit getestet werden.

3. Innenraumreinigung

Im Winter kommt die Reinigung des Innenraums oft zu kurz. Im Frühling sollte daher alles einmal gründlich gereinigt werden. Dazu gehört auch die Reinigung der Scheiben, da eine Spiegelung oder Verschmutzung bei Sonnenschein oder Blendung vom Scheinwerferlicht in der Nacht besonders behindernd wirken kann.

Zudem können nun auch alle Winterutensilien wie Eiskratzer, Schneeschaufel, Schneeketten oder Skiträger aus dem Innenraum entfernt werden, um Platz für andere Dinge zu schaffen.

4. Reifenwechsel

Die Faustregel für den Reifenwechsel lautet von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Tatsächlich sollte sich aber zudem an den herrschenden Temperaturen orientiert werden. Sobald die Temperatur dauerhaft bei Plusgraden liegt, können die Sommerreifen aufgezogen werden. Sommerreifen bieten bei warmen Temperaturen mehr Stabilität und bessere Bremseigenschaften. Außerdem ist der Abrieb geringer und der niedrigere Rollwiderstand sorgt für einen reduzierten Kraftstoffverbrauch.

Bevor die Reifen gewechselt werden, ist es zwingend notwendig die Profiltiefe der Reifen zu checken. Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 mm. Empfehlenswert ist jedoch eine Profiltiefe von mindestens 3 mm. Zuguterletzt sollten alle Reifen auf Beschädigungen überprüft werden, um eine Reifenpanne zu vermeiden.

5. Beleuchtung checken

Der Sommer-Check eignet sich gut, um auch die Außenbeleuchtung des Autos einmal komplett zu überprüfen. Lichter, Fernlichter, Bremslichter, Blinker und das Standlicht müssen sowohl im Winter als auch im Sommer ausnahmslos funktionieren, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

6. Batterie

Im Winter leidet besonders die Autobatterie. Kälte und Feuchtigkeit beanspruchen das Gehäuse. Die Heizung läuft bei nahezu jeder Fahrt und auch die Sitzheizung wird in der Regel in Anspruch genommen. Eine defekte Autobatterie wird nicht von jeder KFZ Versicherungen übernommen. Nach einem langen Winter empfiehlt es sich daher, die Batterie einmal auf ihre Funktionstüchtigkeit zu testen.

Batterietest – worauf ist zu achten?

Wer seine Autobatterie selbst testen möchte, sollte auf diese typischen Anzeichen achten:

  • der Motor springt nicht beim ersten Anlassen an
  • Elektrische Verbraucher setzen nach einem Kaltstart vermehrt aus

Um die Batterie einmal zu testen, kann das Auto im Dunkeln vor einer Hauswand, im Parkhaus oder ähnlichen Orten geparkt werden. Dann wird das Abblendlicht eingeschaltet und beobachtet, ob das Licht innerhalb kurzer Zeit schwächer wird. Wenn das passiert, ist die Batterie eindeutig zu schwach und sollte ausgetauscht werden.

Eine defekte Batterie lädt sich zunächst während der Fahrt wieder auf und die beschriebenen Anzeichen verschwinden wieder. Dennoch muss die Batterie in diesem Fall getauscht werden, da sie grundsätzlich schwächer wird.

Wer sich nicht ganz sicher ist, ob die Batterie defekt ist, kann ein Multimeter benutzen, mit dem sich die Spannung der Batterie messen lässt.

Wer nun all diese Tipps befolgt hat, hat sein Auto perfekt für den Start in den Sommer vorbereitet und kann der warmen Jahreszeit entspannt und bedenkenlos entgegenfahren.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören

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